Wir verbinden Sonne, Technik und Zukunft

mit über 25 Jahren Erfahrung

Von Photovoltaik und Elektrotechnik über Smart Home und Energiemanagement bis hin zu Wartung, Repowering und Ü20-Anlagen erhalten Sie bei uns moderne Energie- und Gebäudetechnik aus einer Hand. 

Unsere Partner

Energie intelligent zusammengedacht

Wir sind überzeugt: Eine nachhaltige Energieversorgung funktioniert am besten, wenn alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind. Deshalb betrachten wir Photovoltaik nicht als Einzellösung, sondern als Teil eines intelligenten Gesamtsystems.

Von der Photovoltaikanlage über moderne Speichersysteme, E-Mobilität und Wärmepumpen bis hin zu Klimaanlagen und intelligenten Energiemanagementsystemen entwickeln wir Lösungen, die zu Ihrem Gebäude, Ihrem Energiebedarf und Ihren langfristigen Zielen passen.

Dabei verbinden wir langjährige Berufserfahrung mit einem hohen Qualitätsanspruch und starker regionaler Verbundenheit. Unser Ziel sind nicht nur technisch überzeugende Lösungen, sondern auch eine persönliche, verlässliche Betreuung und langfristige Kundenbeziehungen.

Unsere Leistungen

Wir planen und realisieren Photovoltaikanlagen für Wohngebäude, Gewerbeimmobilien und landwirtschaftliche Betriebe. Dabei berücksichtigen wir Dachfläche, Ausrichtung, Verschattung, Stromverbrauch, Speicherbedarf und zukünftige elektrische Verbraucher.

Eine leistungsfähige und sichere Elektroinstallation ist die Grundlage moderner Energie- und Gebäudetechnik. Wir übernehmen Elektroinstallationen, Zählerschrankmodernisierungen, Schutztechnik, Wallboxanschlüsse und die Einbindung neuer Energieanlagen in bestehende Gebäudestrukturen.

Intelligente Gebäudetechnik kann Beleuchtung, Heizung, Beschattung, Sicherheitstechnik und weitere Gebäudefunktionen miteinander verbinden. Wir entwickeln Lösungen, die sich an den tatsächlichen Anforderungen der Nutzer orientieren und zuverlässig im Alltag funktionieren.

Ein Energiemanagementsystem erfasst Energieflüsse und koordiniert Photovoltaikanlage, Batteriespeicher, Wallbox, Wärmepumpe und weitere Verbraucher. Dadurch kann vorhandener Solarstrom bedarfsgerecht verteilt und der Netzbezug reduziert werden.

Auch technisch hochwertige Anlagen sollten regelmäßig kontrolliert und überwacht werden. Wir unterstützen bei Wartung, Anlageninspektion, Fehleranalyse, Ertragskontrolle und der Prüfung elektrischer Komponenten.

Ältere Photovoltaikanlagen können häufig technisch und wirtschaftlich weiterbetrieben werden. Wir prüfen den Zustand bestehender Anlagen und entwickeln Konzepte für Reparatur, Modernisierung, Speicherintegration, Eigenverbrauch oder den Austausch einzelner Komponenten.

Aktuelle Meldungen

Fragen & Antworten

Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

Photovoltaikmodule wandeln Sonnenlicht in elektrischen Gleichstrom um. Ein Wechselrichter wandelt diesen anschließend in Wechselstrom um, der im Gebäude genutzt werden kann. Nicht direkt verbrauchter Strom kann in einem Batteriespeicher zwischengespeichert oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Entscheidend sind unter anderem die nutzbare Dachfläche, die Tragfähigkeit des Daches, die Ausrichtung, die Dachneigung und mögliche Verschattungen. Zusätzlich müssen die vorhandene Elektroinstallation, der Zählerschrank und der Netzanschluss geprüft werden. Auch Flachdächer und Dächer mit Ost-West-Ausrichtung können grundsätzlich für Photovoltaik geeignet sein.

Die Auslegung richtet sich nach der verfügbaren Fläche, dem bisherigen und zukünftigen Stromverbrauch sowie den geplanten elektrischen Verbrauchern. Dazu können beispielsweise eine Wärmepumpe, eine Wallbox oder eine Klimaanlage gehören. Häufig ist es sinnvoll, nicht nur den gegenwärtigen Verbrauch, sondern auch absehbare Veränderungen zu berücksichtigen.

Eine günstige Ausrichtung und geringe Verschattung erhöhen den möglichen Solarertrag. Eine reine Südausrichtung ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Ost-West-Anlagen verteilen die Stromerzeugung beispielsweise stärker auf den Vormittag und den Nachmittag. Verschattungen durch Bäume, Gebäude, Schornsteine oder Dachaufbauten sollten bereits bei der Planung berücksichtigt werden.

Photovoltaikanlagen benötigen Tageslicht und nicht zwingend direkte Sonneneinstrahlung. Bei bewölktem Himmel erzeugen sie daher weiterhin Strom, allerdings mit geringerer Leistung. Die tatsächliche Stromerzeugung schwankt abhängig von Wetter, Jahreszeit, Standort und Ausrichtung.

Beim Eigenverbrauch wird der erzeugte Solarstrom direkt im Gebäude genutzt. Bei der Einspeisung wird überschüssiger Strom in das öffentliche Netz abgegeben. Eine hohe zeitliche Übereinstimmung zwischen Stromerzeugung und Stromverbrauch erhöht den Eigenverbrauch.

Ein Batteriespeicher nimmt Solarstrom auf, der zum Zeitpunkt der Erzeugung nicht direkt benötigt wird. Dieser Strom kann später genutzt werden, beispielsweise am Abend oder in der Nacht. Ob ein Speicher wirtschaftlich und technisch sinnvoll ist, hängt vom Verbrauchsprofil, der Anlagengröße, der Speicherkapazität und den Investitionskosten ab.

Eine gewöhnliche netzgekoppelte Photovoltaikanlage schaltet sich bei einem Stromausfall aus Sicherheitsgründen automatisch ab. Eine Versorgung während des Stromausfalls ist nur möglich, wenn die Anlage über eine dafür ausgelegte Notstrom- oder Ersatzstromfunktion verfügt. Nicht jeder Wechselrichter und nicht jeder Batteriespeicher unterstützt diese Betriebsart.

Auch Flachdächer, Fassaden und geeignete Freiflächen können für Photovoltaik genutzt werden. Auf Flachdächern werden die Module meist aufgeständert und entweder nach Süden oder in Ost-West-Richtung ausgerichtet. Die Befestigung kann je nach Dachkonstruktion durch Ballastierung oder eine feste Verankerung erfolgen.

An Fassaden können Module als aufgesetzte Anlage oder als Bestandteil der Gebäudehülle installiert werden. Besonders geeignet sind möglichst verschattungsarme Flächen mit günstiger Ausrichtung.

Auf Freiflächen kommen aufgeständerte Modultische zum Einsatz. Dabei müssen unter anderem Bodenbeschaffenheit, Verschattung, Netzanschluss, baurechtliche Vorgaben sowie mögliche Genehmigungen berücksichtigt werden. Welche Lösung geeignet ist, hängt von Statik, Platzangebot, Ausrichtung und dem geplanten Energiebedarf ab.

Wann sollte eine bestehende Elektroinstallation modernisiert werden?

Eine Modernisierung kann erforderlich sein, wenn Leitungen, Schutzorgane, Verteilungen oder der Zählerschrank nicht mehr den aktuellen technischen Anforderungen entsprechen. Hinweise können häufig auslösende Sicherungen, fehlende Fehlerstromschutzschalter, beschädigte Leitungen oder eine für heutige Verbraucher unzureichende Ausstattung sein. Eine zuverlässige Beurteilung ist nur durch eine fachgerechte Prüfung möglich.

Der Zählerschrank bildet einen zentralen Bestandteil des Netzanschlusses. Für Photovoltaikanlagen, Speicher, Wallboxen und weitere steuerbare Verbraucher können zusätzliche Zählerplätze, Schutzgeräte oder Kommunikationskomponenten erforderlich sein. Ob der vorhandene Schrank weiterverwendet werden kann, hängt von seinem Zustand und den Anschlussbedingungen des zuständigen Netzbetreibers ab.

Dazu gehören unter anderem der Anschluss des Wechselrichters, die Einbindung in die Gebäudeverteilung, Schutz- und Abschalteinrichtungen sowie die Anpassung des Zählerschranks. Hinzu kommen Messungen, Prüfungen und die Inbetriebnahme. Die elektrische Installation muss mit den geltenden Anschlussregeln und Schutzanforderungen übereinstimmen.

Vor der Installation werden die vorhandene Anschlussleistung, der Leitungsweg, der Zählerschrank und die notwendigen Schutzeinrichtungen geprüft. Je nach Leistung muss die Wallbox beim Netzbetreiber angemeldet oder vorab genehmigt werden. Außerdem kann ein Lastmanagement erforderlich sein, wenn mehrere Wallboxen oder weitere leistungsstarke Verbraucher betrieben werden.

Ein Leitungsschutzschalter schützt Leitungen vor Überlastung und Kurzschluss. Ein Fehlerstromschutzschalter, häufig als FI- oder RCD-Schalter bezeichnet, erkennt Fehlerströme und dient insbesondere dem Schutz von Personen. Beide Einrichtungen erfüllen unterschiedliche Aufgaben und werden in modernen Installationen miteinander kombiniert.

Ein Überspannungsschutz begrenzt kurzzeitig auftretende hohe Spannungen, die beispielsweise durch Blitzeinwirkungen oder Schaltvorgänge entstehen können. Dadurch sollen elektrische Geräte und Anlagenkomponenten geschützt werden. Die notwendige Ausführung hängt vom Gebäude, der vorhandenen Installation und den angeschlossenen Systemen ab.

Arbeiten an fest installierten elektrischen Anlagen, Verteilungen, Zähleranlagen und Netzanschlüssen gehören grundsätzlich in die Hände entsprechend qualifizierter Elektrofachkräfte. Das gilt insbesondere für Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und Wallboxen. Fehlerhafte Arbeiten können zu Stromschlägen, Bränden und Schäden an angeschlossenen Geräten führen.

Was ist der Unterschied zwischen Smart Home und Gebäudeautomation?

Smart Home bezeichnet meist vernetzte Funktionen innerhalb eines Wohngebäudes, beispielsweise für Beleuchtung, Heizung, Beschattung oder Sicherheit. Gebäudeautomation beschreibt häufig umfassendere und stärker integrierte Systeme, wie sie auch in Gewerbegebäuden eingesetzt werden. Die Grenzen zwischen beiden Begriffen sind fließend.

Typische Anwendungsbereiche sind Beleuchtung, Heizung, Klimatisierung, Beschattung, Türkommunikation, Zugangskontrolle und Sicherheitstechnik. Auch Energieverbraucher wie Wallboxen, Wärmepumpen oder Haushaltsgeräte können eingebunden werden. Welche Funktionen sinnvoll sind, hängt von den Gewohnheiten der Nutzer und der technischen Gebäudeausstattung ab.

Viele Funktionen lassen sich nachrüsten. Funkbasierte Systeme benötigen häufig nur geringe bauliche Veränderungen, während kabelgebundene Systeme zusätzliche Leitungen oder Buskabel erfordern können. Bei einer Sanierung kann es sinnvoll sein, Leitungen und Platzreserven für spätere Erweiterungen vorzusehen.

Kabelgebundene Systeme bieten häufig eine stabile Kommunikation und eignen sich besonders für Neubauten oder umfassende Sanierungen. Funklösungen lassen sich meist einfacher nachrüsten und flexibler erweitern. Die Entscheidung sollte von den baulichen Gegebenheiten, den gewünschten Funktionen und der langfristigen Erweiterbarkeit abhängig gemacht werden.

Das hängt vom verwendeten System ab. Lokal arbeitende Systeme können viele Automationen auch ohne Internetverbindung ausführen. Cloudbasierte Funktionen, Fernzugriffe, Sprachdienste oder Hersteller-Apps können dagegen bei einer unterbrochenen Internetverbindung eingeschränkt sein. Eine möglichst lokale Verarbeitung kann außerdem die Abhängigkeit von externen Diensten reduzieren.

Die Sicherheit hängt von den eingesetzten Geräten, der Konfiguration und der laufenden Pflege ab. Wichtig sind regelmäßige Updates, sichere Passwörter, eine geschützte Netzwerkverbindung und eine sorgfältige Auswahl der Hersteller. Vernetzte Geräte können zusätzlich in einem getrennten Netzwerk betrieben werden, damit sie keinen direkten Zugriff auf sensible Geräte und Daten erhalten.

Viele Systeme lassen sich nachträglich um Sensoren, Aktoren und zusätzliche Steuerungsfunktionen ergänzen. Dabei ist jedoch auf die Kompatibilität der Geräte und Kommunikationsstandards zu achten. Offene Schnittstellen und eine gute Dokumentation erleichtern spätere Erweiterungen oder den Austausch einzelner Komponenten.

Was ist ein Energiemanagementsystem?

Ein Energiemanagementsystem erfasst Energieerzeugung, Verbrauch und gegebenenfalls den Ladezustand eines Speichers. Es kann diese Informationen auswerten und angeschlossene Geräte gezielt steuern. Ziel ist es, Energieflüsse transparent zu machen und vorhandene Energie möglichst bedarfsgerecht einzusetzen.

Ein Energiemanagementsystem kann erkennen, wie viel Solarstrom aktuell erzeugt und im Gebäude verbraucht wird. Überschüsse können je nach Konfiguration zum Laden des Batteriespeichers, des Elektrofahrzeugs oder zur Versorgung einer Wärmepumpe genutzt werden. Dabei werden Prioritäten festgelegt, nach denen die verfügbare Energie verteilt wird.

Der Eigenverbrauch steigt, wenn elektrische Verbraucher möglichst während der Solarstromerzeugung betrieben werden. Waschmaschine, Warmwasserbereitung, Wärmepumpe oder Elektrofahrzeug können beispielsweise zeitlich gesteuert werden. Ein Batteriespeicher kann zusätzlich Strom für spätere Verbrauchszeiten bereitstellen.

Bei der Energieüberwachung werden Verbräuche und Erzeugungsdaten lediglich gemessen und dargestellt. Eine aktive Energiesteuerung greift zusätzlich in den Betrieb angeschlossener Geräte ein. Sie kann beispielsweise Ladevorgänge starten, Verbraucher zeitweise begrenzen oder überschüssigen Solarstrom gezielt verteilen.

Ein Lastmanagement überwacht die gleichzeitig benötigte elektrische Leistung. Droht eine festgelegte Leistungsgrenze überschritten zu werden, können einzelne Verbraucher reduziert, zeitlich verschoben oder priorisiert werden. Dies ist beispielsweise bei mehreren Wallboxen, größeren Wärmepumpen oder gewerblichen Anlagen relevant.

Geeignete Energiemanagementsysteme können variable Strompreise berücksichtigen und den Betrieb flexibler Verbraucher in günstigere Zeiträume verlagern. Voraussetzung sind ein passender Stromtarif, die erforderliche Mess- und Kommunikationstechnik sowie kompatible Geräte. Ob sich daraus ein wirtschaftlicher Vorteil ergibt, hängt vom individuellen Verbrauchsprofil und den Preisunterschieden ab.

Ein prognosebasiertes System berücksichtigt neben aktuellen Messwerten auch erwartete Entwicklungen. Dazu können Wetterprognosen, erwartete Solarerträge, Strompreise und typische Verbrauchszeiten gehören. So kann ein Speicher beispielsweise bewusst nicht vollständig geladen werden, wenn für die nächsten Stunden eine hohe Solarstromproduktion erwartet wird.

Beim bidirektionalen Laden kann ein Elektrofahrzeug nicht nur Strom aufnehmen, sondern grundsätzlich auch wieder abgeben. Das Fahrzeug könnte damit perspektivisch als zusätzlicher Energiespeicher für ein Gebäude oder das Stromnetz dienen. Die praktische Nutzung hängt jedoch von Fahrzeug, Wallbox, Energiemanagement, technischen Standards und rechtlichen Rahmenbedingungen ab.

Müssen Photovoltaikanlagen regelmäßig gewartet werden?

Photovoltaikanlagen enthalten nur wenige bewegliche Teile, sind aber dauerhaft Witterung, Temperaturschwankungen und elektrischen Belastungen ausgesetzt. Regelmäßige Kontrollen können helfen, Schäden, lockere Verbindungen oder schleichende Leistungseinbußen frühzeitig zu erkennen. Der notwendige Umfang hängt von Anlagengröße, Standort und Nutzung ab.

Es gibt keinen einheitlichen Kontrollabstand, der für jede Anlage gleichermaßen geeignet ist. Sichtkontrollen und die Prüfung der Ertragsdaten sollten regelmäßig erfolgen. Umfangreichere technische Prüfungen können abhängig von Anlagenalter, Herstellervorgaben, Versicherungsbedingungen und bisherigen Auffälligkeiten geplant werden.

Kontrolliert werden können unter anderem Module, Unterkonstruktion, Leitungen, Steckverbindungen, Wechselrichter, Schutzeinrichtungen und Zählereinrichtungen. Zusätzlich werden Fehlermeldungen und Ertragsdaten ausgewertet. Bei einer elektrischen Prüfung können Messungen zur Sicherheit und Funktionsfähigkeit hinzukommen.

Hinweise können Fehlermeldungen des Wechselrichters, ungewöhnlich niedrige Erträge oder starke Abweichungen gegenüber vergleichbaren Zeiträumen sein. Auch Verschattung, Verschmutzung, defekte Module, beschädigte Leitungen oder Probleme mit einzelnen Modulsträngen können die Leistung beeinträchtigen. Eine reine Betrachtung einzelner Tage reicht wegen wetterbedingter Schwankungen meist nicht aus.

Regen entfernt einen Teil der üblichen Verschmutzungen. Eine Reinigung kann sinnvoll sein, wenn sich hartnäckige Ablagerungen durch Staub, Pollen, Laub, Vogelkot oder landwirtschaftliche Einflüsse bilden. Vor einer Reinigung sollte geprüft werden, ob der mögliche Mehrertrag den Aufwand rechtfertigt und wie die Module ohne Beschädigung erreicht werden können.

Eine Anlagenüberwachung stellt Erzeugungs- und gegebenenfalls Verbrauchsdaten fortlaufend dar. Dadurch können Ausfälle oder ungewöhnliche Abweichungen schneller auffallen. Sie ersetzt jedoch keine technische Prüfung, da nicht jeder Fehler eindeutig aus den Ertragsdaten hervorgeht.

Auch Batteriespeicher und Ladeeinrichtungen sollten entsprechend den Herstellerangaben und technischen Anforderungen kontrolliert werden. Dabei können Anschlüsse, Schutzfunktionen, Fehlerspeicher, Softwarestände und das Betriebsverhalten geprüft werden. Bei auffälliger Wärmeentwicklung, ungewöhnlichen Geräuschen oder wiederkehrenden Störungen sollte die Anlage außer Betrieb genommen beziehungsweise fachlich überprüft werden.

Was versteht man unter Repowering?

Repowering bezeichnet die technische Modernisierung einer bestehenden Photovoltaikanlage. Dabei können beispielsweise Module, Wechselrichter, Verkabelung, Schutztechnik oder Anlagenüberwachung erneuert werden. Ziel kann eine höhere Leistung, eine bessere Betriebssicherheit oder die Anpassung an einen veränderten Energiebedarf sein.

Als Ü20-Anlagen werden Photovoltaikanlagen bezeichnet, deren ursprünglicher 20-jähriger EEG-Förderzeitraum zuzüglich des Inbetriebnahmejahres beendet ist. Das Ende dieses Förderzeitraums bedeutet nicht automatisch, dass die Anlage stillgelegt werden muss. Der technische Zustand und die möglichen Vermarktungs- beziehungsweise Nutzungskonzepte sollten jedoch überprüft werden.

Solarmodule können auch nach dem Ende des Förderzeitraums weiterhin Strom produzieren. Entscheidend ist, ob die Anlage technisch sicher ist und noch einen ausreichenden Ertrag liefert. Wechselrichter, Leitungen, Steckverbindungen und Schutztechnik sollten bei älteren Anlagen besonders sorgfältig kontrolliert werden.

Die Anlage kann grundsätzlich weiterbetrieben werden. Möglich sind abhängig von den jeweils geltenden Rahmenbedingungen beispielsweise eine weitere Einspeisung, eine Direktvermarktung oder die Umstellung auf einen höheren Eigenverbrauch. Welche Variante wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt unter anderem von Anlagengröße, Ertrag, Verbrauch und erforderlichen Umbaukosten ab.

Das hängt davon ab, wie viel Strom die Anlage noch erzeugt und wie hoch der zeitgleiche Verbrauch im Gebäude ist. Zusätzlich müssen mögliche Kosten für Zählerumbau, Elektroinstallation, Messtechnik oder einen neuen Wechselrichter berücksichtigt werden. Eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sollte daher sowohl den erwarteten Ertrag als auch die notwendigen Investitionen einbeziehen.

Eine Nachrüstung ist grundsätzlich möglich, sofern die vorhandene Anlage und die Elektroinstallation technisch geeignet sind. Dabei muss geprüft werden, wie der Speicher eingebunden wird und ob Wechselrichter, Zählerschrank und Messkonzept angepasst werden müssen. Bei älteren Anlagen können die notwendigen Nebenarbeiten einen wesentlichen Teil der Kosten ausmachen.

Das ist möglich, wenn die elektrischen Kennwerte der Module zum Eingangsspannungs- und Leistungsbereich des neuen Wechselrichters passen. Auch die Verschaltung der Module und der Zustand der bestehenden Leitungen müssen berücksichtigt werden. Eine reine Auswahl anhand der Nennleistung reicht nicht aus.

Einzelne Module können grundsätzlich ersetzt werden. Das Ersatzmodul sollte jedoch hinsichtlich Spannung, Strom, Leistung, Abmessungen und elektrischer Charakteristik zur bestehenden Anlage passen. Da ältere Modultypen häufig nicht mehr erhältlich sind, kann eine technische Neuplanung einzelner Modulstränge erforderlich sein.

Nicht zwangsläufig. Wenn ein großer Teil der Anlage technisch einwandfrei arbeitet, kann der Austausch einzelner Komponenten ausreichend sein. Bei mehreren altersbedingten Problemen, ungünstiger Auslegung oder stark gesunkenen Erträgen kann eine umfassendere Modernisierung sinnvoller sein. Die Entscheidung sollte auf einer Zustands- und Wirtschaftlichkeitsprüfung beruhen.

Technische Änderungen können Auswirkungen auf die Anlagendokumentation, Registrierung, das Messkonzept und möglicherweise auf Vergütungsansprüche haben. Vor dem Austausch oder der Erweiterung wichtiger Komponenten sollte deshalb geklärt werden, wie die Maßnahme rechtlich und gegenüber Netzbetreiber sowie Marktstammdatenregister einzuordnen ist.

Dazu können aktuelle Ertragsdaten mit früheren Betriebsjahren, regionalen Einstrahlungswerten und vergleichbaren Anlagen verglichen werden. Zusätzlich können elektrische Messungen und eine Sichtprüfung der Module durchgeführt werden. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass jährliche Erträge wetterbedingt schwanken.

Ausgediente Photovoltaikmodule und andere elektrische Komponenten dürfen nicht über den normalen Hausmüll entsorgt werden. Sie müssen den vorgesehenen Rücknahme- und Recyclingwegen zugeführt werden. Noch funktionsfähige Module können unter bestimmten Voraussetzungen weiterverwendet werden, sofern ihre Sicherheit und Leistungsfähigkeit geprüft wurden.